Wedding

Schön schrecklich: Wedding, ein Bezirk voller Gegensätze

Der Berliner Bezirk Wedding liegt im Nordosten der Stadt eingekesselt von Pankow, Reinickendorf, Charlottenburg, Tiergarten, Mitte und Prenzlauer Berg. Er ist laut, er ist dreckig und mischt in der Berliner Kriminalitätsstatistik stets weit vorn mit. Und doch hat der Wedding einen unverwechselbaren Charme.

Du hast nachts um 3 Uhr Hunger auf einen Börek oder Obst? Kein Problem, irgendein geöffneter Späti, ein Obststand oder eine Dönerbude findet sich im Wedding immer – zu jeder Tages- und Nachtzeit.

In wenigen Bezirken ist es kulturell und sozial so bunt durchmischt. Durch die (noch) erschwinglichen Mietpreise erfreut sich der Bezirk gerade neuer Beliebtheit. Studenten wie uns gibt es haufenweise im Wedding, was nicht nur an der Beuth Hochschule für Technik liegt, sondern auch an der exzellenten Anbindung durch die U6, U8, U9, die Ringbahn sowie verschiedene Tram- und Buslinien.

Neben den ganzen Annehmlichkeiten einer Großstadt gibt es im Wedding unglaublich viel Grün. Wenn man um den Plötzen- oder Schäfersee, im Goethe- oder Schillerpark, im Humboldthain oder in den Rehbergen spazierengeht, vergisst man manchmal fast, dass man sich mitten in einen Millionenstadt befindet.

Der Leopoldplatz mit der von Schinkel entworfenen Alten Nazarethkirche ist der Startpunkt unserer Deutschland-Wanderung, die rund drei Wochen später in Waldenweiler enden wird.

Wedding auf der Landkarte:


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