Tag 3: Ein Tiefschlag folgt dem nächsten

Gestern, am 9.10., fing der Tag am See mit einer warmen Dusche für uns beide schön an. Solchen Luxus lernt man sehr schnell schätzen. Allerdings ist das Schlafen im Zelt wirklich gemütlicher als es klingt.

Anne und Colleen werden langsam wach

Anne und Colleen werden langsam wach

Weniger schön war es, als Evelyn entdeckte, dass einer der Gurte von Kiaras Tragetaschen zu weit nach vorn gerutscht war und Kiara an den Ellenbogen nun offene Scheuerstellen hatte. Es blieb also nichts anderes übrig, als Kiaras Taschen für diesen Tag selbst zu schultern. Drei Kilo zusätzlich auf dem Rücken merkt man deutlich.

Nach dem Frühstück, was aus Asia-Nudelsuppe bestand, ging es am See entlang in Richtung Treuenbrietzen.

Der Große Seddiner See

Der Große Seddiner See

Der Weg führte uns durch Beelitz, der Spargelstadt, an der B2 entlang rund 26 km bis nach Treuenbrietzen. Teilweise liefen wir auch auf dem Jakobsweg. Abgesehen davon, dass uns gestern ziemlich jeder Muskel wehtat und uns die schnurgerade Straße unendlich lang erschien, kamen wir stetig voran.

Irgendwo zwischen Beelitz und Treuenbrietzen

Irgendwo zwischen Beelitz und Treuenbrietzen

Am Nachmittag dann die nächste Entdeckung: Colleen blutete an einer Pfote. Sie hat sich dort zwei Krallen so weit abgelaufen, dass die Blutgefäße offenliegen. Die Bushaltestelle, neben der wir das entdeckten, war wenige Minuten zuvor zum letzen Mal für diesen Tag angefahren worden. Colleen bekam also einen Verband, darüber einen Schuh und so lief sie sehr tapfer die letzten Kilometer bis nach Treuenbrietzen, wo wir uns nach diesem Tag eine Pension gegönnt haben.

Gleich wird Colleen dem Tierarzt vorgestellt und dann entscheiden wir, wie es weitergeht.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>