Tag 26: Geschafft: Vom Wedding bis nach Waldenweiler!

Am 01.11. wachten wir vor Nervosität praktisch von selber auf, schließlich sollten wir nach 26 Tagen endlich unser Ziel erreichen. Dabei startete die letzte Etappe in Oberrot und führte über Fornsbach, Klingen, Fautspach und Sechselberg schließlich nach Waldenweiler.

Anne eilt voraus

Anne eilt voraus

Leider hatten wir am Vortag vergessen etwas zu essen zu kaufen, so dass wir uns ohne Frühstück auf den Weg machen mussten, da aufgrund des Feiertages in BaWü kein Laden oder Bäcker geöffnet hatte. Mit knurrendem Magen verließen wir Oberrot Richtung Fornsbach.

Blick auf Fornsbach

Blick auf Fornsbach

Dabei führte unser Weg wie so oft durch einen wunderschönen Wald und oberhalb von Fornsbach konnten wir den Ausblick über das Tal genießen.

Päusle in der Sonne

Päusle in der Sonne

Kurz vor Fornsbach setzte sich die Sonne letztlich gegen den Nebel durch und wir konnten wieder unsere gewohnten Sonnen-Päusle einlegen. Als wir uns wieder in Bewegung setzten, hofften wir darauf, vielleicht am Bahnhof etwas Essbares zu finden. Doch schon kurz nach dem Ortseingang entdeckten wir einen kleinen Pizza-Laden, der tatsächlich geöffnet hatte. Glückselig verspeisten wir Pizza zum Frühstück, bevor wir uns an die letzten Kilometer bis nach Waldenweiler machten. Anne, die inzwischen Heimatluft geschnuppert hatte, zog das Tempo an, so dass Evelyn das ein oder andere mal einen kleinen Sprint einlegen musste, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Bach abseits des Limes-Wegs

Bach abseits des Limes-Wegs

Nach einer Strecke entlang der Straße bogen wir in Klingen auf den Limes-Wanderweg ab. Ein letztes mal trauten wir uns hier an einen “kleinen schwarzen, gestrichelten Weg” auf der Karte heran und verließen den Kiesweg zu Gunsten eines kleinen Trampelpfades. Prompt wurden wir für unseren Mut durch einen märchenhaften Weg entlang eines Baches belohnt. Zum zweiten mal auf unserer Reise begegneten wir hier auch “echten Wanderern” (zu erkennen an der Karte in der Hand und dem Rucksack auf dem Rücken).

Über einen Feldweg ging es dann weiter Richtung Fautspach, wo wir unser letztes Päusle einlegten. Dabei musste Evelyn Anne beinahe zum Rasten zwingen, weil sie vor Vorfreude kaum noch ruhig sitzen konnte. Auf dem Weg zwischen Fautspach und Sechselberg trafen wir unsere ersten “Fans”: eine kleine Familie mit Hund, die den Artikel über uns in der Backnanger Kreiszeitung gelesen hatte, uns erkannte und für die letzten Kilometer anfeuerte. In Sechselberg selbst wurden wir auch von einer kleinen Gruppe erkannt (“Ihr kommt aus Berlin, oder?”) – ein seltsames Gefühl.

Eine der zahlreichen Begrüßungs-Botschaften

Eine der zahlreichen Begrüßungs-Botschaften

Kurz vor dem Ortsschild von Waldenweiler hing eine erste Botschaft für uns samt Luftballons an einem Schild: Leckerlies für die Hunde und Traubenzucker für die Menschen, damit wir auch noch die letzten Meter schaffen würden. Etwa ab dort war auch Colleen kaum mehr zu halten, die jaulend und bellend an der Leine zog. Immer wieder fanden wir unterwegs neue Botschaften, die uns auf den letzten Metern viel Spaß bereiteten. Nach einem kurzen Beweis-Fotoshooting am Ortsschild von Waldenweiler (geschafft!), ging es dann ab zum Hetzelsberg und Annes Elternhaus.

Ankunft in Waldenweiler, Althütte

Ankunft in Waldenweiler, Althütte

Schon an der ersten Abzweigung wurden wir von Nachbarn erwartet, die uns Sekt überreichten, uns gratulierten und für die letzten Meter anfeuerten.

Die letzten Meter

Die letzten Meter

Da war auch schon die nächste Menschentraube sichtbar, die am Hetzelsberg wartete: Familie, Freunde und der Bürgermeister erwarteten uns. Colleen war nicht mehr zu halten und kaum von der Leine ab, rannte sie zu Frauchen und Herrchen und konnte ihr Glück kaum fassen. Auch wir erreichten die Wartenden und wurden herzlich begrüßt – nicht ohne die ein oder andere Freudenträne.

Colleen auf dem Weg zu Frauchen

Colleen auf dem Weg zu Frauchen

Bei Sekt, Bier und Wein sowie Brezeln, Zwiebelkuchen, Maultaschen und Kuchen feierten wir unsere Ankunft. Vielen Dank nochmal an alle Beteiligten für den schönen Empfang und die vielen Glückwünsche. Wir sind stolz, dass wir es tatsächlich bis ins Ziel geschafft haben und freuen uns über die viele positive Resonanz.

Der Bürgermeister, Reinhold Sczuka, und Evelyn

Der Bürgermeister, Reinhold Sczuka, und Evelyn

Die herzliche Begrüßung

Die herzliche Begrüßung

 

 

 

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>