Tag 23: Ab ins Ländle

Am Montag den 29.10. liefen wir über Gammesfeld, Rot am See und Gaggstatt ca. 25,5 km nach Kirchberg an der Jagst in Baden-Württemberg. Der Tag begann zwar mit einem schlechten Pensionsfrühstück in Bettenfeld, aufgrund des strahlenden Sonnenscheins ließen wir uns davon jedoch nicht die Laune verderben.

Natürliche Halloween Dekoration

Natürliche Halloween Dekoration

Dank der klirrenden Kälte hatte sich Bettenfeld über Nacht in ein kleines Winter-Wunder-Land verwandelt, in dem sogar die Spinnenweben zu ansehnlichen Accessoires wurden. Nach circa zwei Kilometern erreichten wir die Grenze zu Baden-Württemberg. Wieder einmal wurde uns bewusst, wie weit wir schon gekommen waren und wie nahe das Ziel schon war.

Begrüßung in Baden-Württemberg

Begrüßung in Baden-Württemberg

Hinter Gammesfeld liefen wir an einem kleinen Bach entlang durch die wunderschöne Landschaft. Leider verlor die Sonne (trotz unserer Anfeuerung) den Kampf gegen eine dicke Nebelwand, weswegen die Temperatur schlagartig sank und wir das Tempo erhöhten, um schnell Rot am See zu erreichen und somit ein warmes Plätzchen für die Mittagspause zu finden.

Colleen tänzelt durch die Winterlandschaft

Colleen tänzelt durch die Winterlandschaft

In Rot am See angekommen mussten wir feststellen, dass es nicht so einfach ist an einem Montag einen Gasthof zu finden, der überhaupt geöffnet war, geschweige denn auch noch zur Mittagszeit: Betriebsurlaub, Aufgabe des Geschäfts, Ruhetag, Mittagspause, keine Hunde erwünscht. Verfroren und hungrig zogen wir uns in eine Sparkassen-Filiale zurück, um einen Schlachtplan zu entwickeln. Schließlich landeten wir in einem Gasthof, der zwar eigentlich schon geschlossen hatte, uns aber mit einer heißen Schokolade, einer Brezel und einem geheizten Gastraum über das Mittagstief hinweg half. Dabei wurden wir von Julius, dem dreijährigen Enkelsohn der Besitzer, unterhalten, der uns am Ende mit einem charmanten “Ciao Mädels” verabschiedete.

Blick auf Kirchberg an der Jagst

Blick auf Kirchberg an der Jagst

Am frühen Abend erreichten wir schließlich das hübsche Kirchberg an der Jagst. In der Abenddämmerung kreisten die Krähen um das Schloss und mit all seinen Fachwerkhäusern und dank der winterlichen Atmosphäre präsentierte sich das Städtchen von seiner besten Seite. Leider lag unsere Unterkunft für die Nacht nicht nur am anderen Ende der Stadt, sondern auch ganz oben auf dem Berg, weswegen es die letzten zwei Kilometer noch einmal in sich hatten.

 

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