Tag 20: Rekordjagd im Regen

Nach der Nacht in der Sporthalle machten wir uns früh auf den Weg, bevor die ersten Schulklassen die Halle bevölkern würden. Unser Ziel am 26.10. war Markt Bibart, da wir in unserem Wunschziel Scheinfeld mit den Hunden keine Unterkunft finden konnten. Unser Weg führte uns durch Schrappach, Aschbach, Heuchelheim, Oberrimbach und Scheinfeld.

Noch in Markt Burgwindheim versorgten wir uns in einem kleinen Dorfladen mit Proviant (vor allem leckeren Brötchen), den wir größtenteils, wie gewohnt, schon direkt nach Verlassen des Ladens verspeisten. Während wir auf einer Bank saßen und die Route besprachen, begann es zu tröpfeln. Im Glauben, dass es bald aufhören würde zu regnen, verzichteten wir auf das große Regenschutz-Programm und verließen das freundliche Markt Burgwindheim Richtung Schrappach.

image

Leider hörte es nicht auf zu nieseln, vielmehr schüttete es nun, als wir endlich ein Bushaltestellenhäuschen erreichten. Mit Regenjacken, für Hund und Mensch, sowie Regenhosen, nur für Mensch, ging es dann weiter in den Wald hinter Schrappach, wo wir uns auf die Suche nach den in der Wanderkarte verzeichneten Wegmarkierungen machten.

image

Im Regen verliefen wir uns im Wald, da der gesuchte Weg einfach nicht auftauchen wollte. So ging es wieder einmal dem Kompass nach über Stock und Stein und durch Schlamm und Matsch, bis wir irgendwann an eine Kreuzung kamen, die wir auch auf der Karte wiederfinden konnten. Auch wenn wir einen größeren Bogen gelaufen waren als dies eigentlich notwendig war, erreichten wir Aschbach, wo wir uns in einem Café aufwärmten und stärkten. Glücklicherweise hatte auch der Regen aufgehört, weswegen wir uns trockenen Fußes zur Überquerung der A3 via Heuchelheim aufmachen konnten.

image

Nach einem ordentlichen Anstieg erreichten wir schon bald den Drei-Franken-Stein, wo Ober-, Unter- und Mittelfranken aufeinanderstoßen. Eine Pause später liefen wir weiter über Münchhof und Oberrimbach nach Scheinfeld, wobei wir streckenweise auch wieder auf dem Jakobsweg liefen, der durch den herbstlichen Wald führte.

Scheinfeld erreichten wir in der Dunkelheit und über eine stillgelegte Straße gelangten wir schließlich nach 34 gelaufenen Kilometern, unsere längste Etappe überhaupt, nach Markt Bibart, wo uns ein fränkisch-griechischer Gasthof und ein warmes Pensionszimmer erwarteten.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>