Tag 13: Auf in den Thüringer Wald

Nach dem Frühstück am 19.10. im Hotel in Weißen machten wir Bekanntschaft mit der Hotelbesitzerin und ihrer 11 Monate alten Bullmastiff Hündin Scamp(i), die wir am liebsten gleich mitgenommen hätten.

Gestärkt machten wir uns auf den Weg, der uns in den Thüringer Wald führen sollte. Gleich zu Beginn erwartete uns eine Steigung, die es in sich hatte. Doch die Anstrengung war es Wert, schließlich hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf das Saale-Tal.

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Wieder wanderten wir bei strahlendem Sonnenschein durch den Wald, ohne einen Menschen zu treffen. Während einer Pause bekam Colleen dann einen neuen Haarschnitt (VoKuHiLa), damit sie nicht bei jedem Schnüffeln den halben Wald in ihrem Gesicht sammelt.

Nach einem Abstieg freuten wir uns auf eine Stärkung bei einem Gasthof, der in unserer Karte eingezeichnet war. Bis auf einen angeketteten Hund und eine lebensmüde Katze (sie wollte scheinbar die Hunde besser kennenlernen), trafen wir jedoch niemanden an. So bewältigten wir mit knurrendem Magen und in der heißen Nachmittagssonne die nächste Steigung. Auch hier wurden wir wieder durch einen wunderschönen Ausblick belohnt.

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Nach einer kurzen Pause in einem kleinen Dorf wollten wir einen Wanderweg nehmen, der durch eine Kuhweide geführt hätte. Da Anne jedoch erst im Sommer eine weniger nette Begegnung mit einer Kuhherde in den Bergen hatte, blieb sie wie angewurzelt stehen, nicht nur aufgrund der bestialischen Erscheinung des Leitbullens, der Mensch und Hunde direkt fixierte. Evelyn, die um die Ecke gebogen war um zu sehen, ob ein Weg an der Weide vorbei führt, musste bei ihrer Rückkehr zu ihrer Belustigung feststellen, dass Anne mit panischem Gesichtsausdruck langsam rückwärts lief, immer die Herde im Blick, die mittlerweile schon interessiert näher gekommen war. Also blieb uns nicht anderes übrig, als einen kleinen Umweg über die Straße zu nehmen, der uns dann letztendlich nach Saalfeld führte.

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Erschöpft von den ersten richtigen Steigungen und der Hitze bezogen wir unser Quartier für die Nacht – eine Ferienwohnung über den Dächern Saalfelds. Hier trafen wir dann auch auf Tim, der uns am nächsten Tag als “Mitläufer” begleiten wollte.

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