Die letzten Vorbereitungen

Es wird ernst: am Sonntag geht’s los

Nach Ende des Semesters blieb uns nun knapp eine Woche Zeit, um gemeinsam die letzten Vorbereitungen für unsere Wanderung von Berlin bis nach Waldenweiler zu treffen – und diese Woche hatte es in sich!

Einkaufen kann langweilig sein

Einkaufen kann langweilig sein

Einkäufe bei Globetrotter, Bannat, Camp4, diversen Drogerie- und Supermärkten sowie bei verschiedenen Online-Shops haben uns nicht nur viel Geld, sondern auch viel Nerven gekostet. Obwohl bis auf das Zelt kaum noch größere Anschaffungen ausstanden, haben sich all die kleinen Gegenstände (Packsäcke, Taschenmesser, Fleecejacke, Longsleeves, Regenjacke und -hose etc.) gefährlich schnell zu großen Beträgen summiert. Als sich dann auch noch wichtige Bestellungen verzögerten (z.B. das Futter für die Hunde oder ein Schlafsack), haben uns diverse Was-Wäre-Wenn-Szenarien an den Rand des Wahnsinns gebracht.

Routenplanung

Routenplanung

Heute sind alle Besorgungen abgeschlossen, die letzten Pakete angekommen, das Hundefutter ist gemischt und wir haben einmal ganz tief durchgeatmet. Beim Packen werden wir jetzt sehen, ob wir unser ehrgeiziges Packgewichtsziel erreicht haben (auch wenn sich die Überraschung für Evelyn, dank einer minutiösen Tabellenkalkulation, wohl in Grenzen halten wird).

Auch an der Route haben wir weiter  gefeilt. Bis nach Bayern steht der Weg fest, die letzten Etappen sind noch in der Planung. Um schwere Gegenstände wie z.B. die Wanderkarten (immerhin 2,5kg) oder das Hundefutter nicht über die ganze Strecke tragen zu müssen, haben wir uns bei der Routenplanung auch an den vorhandenen Packstationen orientiert. Im Abstand von ungefähr 7 Tagen werden wir jetzt Nachschub-Pakete aus Berlin entgegennehmen.

Am Sonntag geht es also tatsächlich los – damit wir nicht direkt bei Regen loslaufen müssen, haben wir den Start um einen Tag verschoben. Wir sind um einige Euro ärmer, ein bisschen nervös aber voller Vorfreude!

“Warum tut ihr das?”

Wenn wir Freunden, Bekannten oder auch Wildfremden von unserer Deutschlandwanderung erzählen, dann gibt es hauptsächlich diese zwei Reaktionen:

  1. “Cool, das wollte ich auch schon immer mal machen!”
  2. “Warum tut ihr das?”

Allen, die sich zur ersten Antwortgruppe zählen, bieten wir an, uns auf einer Etappe unserer Reise zu begleiten. Wo wir gerade sind, erfahrt ihr entweder hier oder per Telefon. Die Smartphones werden zwar meistens ausgeschaltet sein, aber irgendwann rufen wir sicher zurück.
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Mit Sack und Pack durch den Wedding

Die Vorbereitungen sind in vollem Gange

Als ich 2007 in Patagonien im kleinen Stil backpacken war, beging ich so gut wie jeden Anfängerfehler: der Rucksack war zu groß und viel zu schwer beladen, gut die Hälfte der eingepackten Kleidung hatte ich nie an, das zusätzlich mitgenommene Daypack hatte keinen Hüftgurt und bis auf die Schuhe war die komplette Ausrüstung eher schlecht. Und trainiert hatten wir vorher auch kein Stück, so dass der Muskelkater nach der neunstündigen Tour vom Refugio Las Torres zum Mirador Las Torres meine damalige Begleiterin und mich am Abend aus den Stiefeln haute.
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Ich packe meinen Rucksack und nehme mit…

Peu à peu nimmt mein Gepäck Gestalt an. Rucksack, Schuhe und einige Kleidungsstücke habe ich bereits besessen, doch Basics wie zum Beispiel ein Kocher und eine leichte Isomatte fehlten noch. Hier für die Detailfans unter euch mal meine noch zu erweiternde Packliste mit Gewichtsangaben (Angaben in Kursivschrift sind Herstellerangaben, also noch nicht selbst nachgewogen). Manches aus der Liste wird noch zwischen unseren Rucksäcken – also Annes und meinem – aufgeteilt.
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Die Route nimmt Gestalt an

Vom Wedding bis nach Waldenweiler

Bei unserer Internetrecherche haben wir schnell gemerkt, dass wir ohne handfestes Kartenmaterial wahrscheinlich nicht weit kommen werden. Außerdem ist es ja auch ein beruhigendes Gefühl, wirklich etwas in der Hand zu haben und nicht auf unzuverlässige Handyakkus oder Navis Weiterlesen

Warum Reiseplanung immer dann am meisten Spaß macht, wenn man eigentlich keine Zeit dafür hat.

Das Stichwort ist ‚Prokastination‘ – der Schrecken all derer, die an einem wichtigen Projekt arbeiten (sollten).

Noch zweieinhalb Monate, dann ist es soweit: die Abgabe der Masterarbeit steht an. Literatur wälzen, Studien planen und durchführen und endloses Schreiben, all das findet dann (endlich) ein Ende. Weiterlesen